CEC – CYBER ETHICS CAMP

Ethik und Cybersecurity haben augenscheinlich auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun. Das eine ist eine geisteswissenschaftliche, das andere eine technologische Disziplin. Doch die Distanz löst sich auf, wenn man den Blick auf die informationelle Selbstbestimmung von Menschen richtet. Denn in letzter Konsequenz haben die Daten, die im Kern geschützt werden, immer auch mit Menschen und deren Handlungsoptionen zu tun. Damit erlangt die Cybersecurity neben ihrer technischen nicht zuletzt auch eine wichtige gesellschaftsrelevante Dimension. Gerade auch vor dem Hintergrund, dass die IT-Sicherheit auch ethisch fragwürdige Sachverhalte verhindern kann, wie beispielsweise die Indexierung von Texten durch Onlinedienste. Möglicherweise eine Hilfe bei der Suche von Inhalten, die aber dazu führt, dass die Texte nicht mehr privat sind, sondern der Anbieter sie semantisch auswerten und Profile erstellen kann. Das kann durch eine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verhindert werden. Oder der regional eingeschränkte Zugriff auf Inhalte von Webseiten. Dieser kann oft mit einem VPN (Virtual Private Network) umgangen werden. Das außerdem dafür sorgt, dass das Surfverhalten der Nutzenden nicht mehr so leicht verfolgt werden kann.

Das CyberEthicsCamp bietet ein Format, das einen Austausch im geschützten Raum ermöglicht. Neben konkreten ethischen Herausforderungen von Akteuren im Bereich der IT Sicherheit können auch grundsätzliche Aspekte der digitalen Transformation und der Rolle der Cybersecurity auf Augenhöhe diskutiert werden.

Das CEC findet als Online-Camp dreimal pro Jahr statt und kann im etablierten jährlichen CSRcamp in Präsenz fortgeführt werden.

Moderation und Impulse von
Matthias Schmidt (BHT) und Michael Georg Schmidt (THL)

Der Mit-Initiator des CyperEthicsCamps, Michael G. Schmidt, stellt euch ein Handout zum Thema „Digitaler Selbstschutz – (datenschutz)sichere Nutzung von Smartphones“ zur Verfügung, dass ihr

 downloaden könnt.

Das 2. CyberEthicsCamp am 17.02.2026 beschäftigt sich mit dem Thema Sicherheit vs. Privatsphäre – Daten als Waffe für KI-Agenten und Prediction Markets
KI-Agenten wie „OpenClaw“ sinnieren scheinbar über ihr Aufbegehren im KI-Social Media „Moltbook“ und Prediction Markets wie „Kalshi“ & „Polymarket“ lassen inzwischen fast alle Ereignisse über Wetten monetarisieren. Wenn alles einen Preis bekommt und global die Massenüberwachung vorangetrieben wird, werden auch intimste Daten strategisch relevant. Welche Datensammlung dient unserem Schutz – und welche dient Manipulation und Profiling?
Der Impuls dazu kommt von Eric Moser.
Wann: 17.02.2026 | 17:00 – 18:15 Uhr
Anmeldung (kostenlos): via Eventbrite

Das CEC ist eine Veranstaltung des CSRcamp in Kooperation mit:

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