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Mit dem N-Kompass wird nachhaltige Unternehmensführung leicht gemacht

Der N-Kompass ist nicht nur das neue Online-Werkzeug für die nachhaltige Unternehmensführung im Mittelstand, sondern auch offizieller Sponsor und Partner des #CSRcamp15. Triff das Team vor Ort und erfahre mehr über nachhaltiges wirtschaften mit Methode!

Der Fachverlag NWB hat mit dem N-Kompass eine Online-Lösung für nachhaltiges Wirtschaften im Mittelstand entwickelt und bringt damit Unternehmen auf Nachhaltigkeitskurs. Der N-Kompass begleitet sie bei der Ermittlung ihrer zentralen Handlungsfelder in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales und beim Nachhaltigkeitsmanagement und unterstützt sie Schritt-für-Schritt bei der Umsetzung geeigneter Maßnahmen.
Verantwortungsvolles Wirtschaften gehört für viele mittelständische Unternehmer heute bereits zur Praxis, um ihr Unternehmen auch für nachfolgende Generationen zu erhalten. Steigende Energiepreise, anspruchsvollere Kunden und auch der Wettbewerb um neue Mitarbeiter stellen den Mittelstand beim Thema Nachhaltigkeit vor immer neue Herausforderungen.

N-Kompass

Der N-Kompass richtet sich an Unternehmen, die sich diesen Veränderungen ohne externe Berater stellen wollen. Das vom NWB Verlag initiierte Online-Tool ist der größte aktuelle Wissenspool zur Nachhaltigkeit mit fundiertem Wissen zum Thema „Nachhaltiges Wirtschaften“ von ausgewiesenen Experten und zahlreichen Beispielen aus der Praxis. Unternehmen können online zunächst kostenlos mithilfe einer ersten Basis-Analyse ihre wichtigsten Handlungsfelder ermitteln. Bei der Umsetzung der abgeleiteten Maßnahmen unterstützt der N-Kompass sie mit fundiertem Expertenwissen, praktischen Tipps und Denkanstößen. Die geeigneten Maßnahmen werden in ein Maßnahmen- und Steuerungstool eingefügt. Zusätzlich erhalten die Unternehmen Zugang zu einer ständig aktualisierten Online-Datenbank sowie dem N-Kompass Magazin mit nützlichen Tipps rund um das Thema Nachhaltigkeit.
Erste Pilotunternehmen wenden den N-Kompass bereits erfolgreich an. Einer der Vorreiter, das Chemie-Unternehmen Dr. Schnell GmbH, wurde für sein Engagement bereits mit einer Nominierung beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2013 belohnt. Weitere Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft haben den N-Kompass in verschiedenen Entwicklungsphasen unterstützt, wie beispielsweise das Wuppertal
Institut oder die Leuphana Universität Lüneburg.

Nachhaltigkeit im NWB Verlag ist Passion und Profession. Der NWB Verlag als Familienunternehmen in dritter Generation geht seit Jahren mit gutem Beispiel voran. Für Geschäftsführer Dr. Ludger Kleyboldt war es immer wichtig, vorausschauend zu denken. „Mir wurde irgendwann klar, dass es nur möglich ist, das Unternehmen auch für nachfolgende Generationen zu erhalten, wenn wir beginnen verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln“, erklärt Kleyboldt. Die drei Bereiche, Ökologie, Ökonomie und Soziales, die das Herz des N-Kompass bilden, finden im Wirtschaftsverlag in Herne besondere Beachtung. Typische Maßnahmen wie eine Solaranlage auf dem Verlagsgebäude und Firmenfahrzeuge mit Ökostrom sind beim NWB Verlag schon lange gelebte Praxis. Aber das Engagement geht inzwischen deutlich weiter und bezieht zunehmend alle Verlagsbereiche mit ein. So wurde mittlerweile der gesamte Produktionsprozess nachhaltig ausgerichtet – mit deutlichen Einsparungen bei Papierverbrauch und CO2-Emissionen. Auch die Mitarbeiter werden konsequent eingebunden und damit sensibilisiert für das Thema. „Wir möchten, dass Andere von unseren Erfahrungen profitieren. Der deutsche Mittelstand hat die Bedeutung nachhaltigen Wirtschaftens bereits erkannt. Nun gibt es mit dem N-Kompass endlich ein Werkzeug, das beider praktischen Umsetzung ansetzt“, so Ludger Kleyboldt weiter.

Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit dem NWB Verlag auf dem diesjährigen CSRcamp und sind gespannt, in welche Richtung die Kompassnadel am kommenden Montag ausschlagen wird.

Heute ein Engel - Eines der Charityprojekte auf dem CSRcamp

Die Vorbereitungen für das CSRcamp gehen auf die Zielgerade und wir als Organisatoren freuen uns schon jetzt sehr auf ein impulsgebendes und inspirierendes Barcamp zum Thema Corporate Social Responsibility. Begleitet wird der Tag von unserem Charitypartner „Gute-Tat„, der sich vor Ort zusammen mit zwei weiteren Partnern, dem Pfefferwerk und den Berliner Schulpaten vorstellen wird. Sollten wir das CSRcamp mit einem Überschuss abschließen, wird dieser unter den 3 Projekten aufgeteilt. Dabei entscheidet ihr, die Teilnehmer des Camps, wer wie viel bekommt.

In der letzten Woche haben wir bereits die Pfeffersportler des Pfefferwerks vorgestellt, heute folgt das hauseigene Projekt der Stiftung „Gute-Tat“: „Heute ein Engel“.

gute_tat_engel

Die Initiative für Kurzzeitengagement „Heute ein Engel“ bietet jedem die Möglichkeit, sich sozial zu engagieren, auch wenn man beruflich und familiär stark eingebunden ist. Man kann einmalig, projektbezogen oder auch längerfristig in mehreren Projekten aktiv werden. Diese Kurzzeit-Einsätze erlauben es, schnell und unbürokratisch zu helfen und dabei zeitlich unabhängig zu bleiben. So wie am „Engeltag“.
“Engeltag” – so heißt die Aktion von Gute-Tat, bei der Heimkinder einen ganz besonderen Tag geschenkt bekommen. Das Besondere dabei ist, dass jedes Kind an diesem Tag seinen eigenen Engel hat, der mit ihm den Tag verbringt. Im Rahmen des nächsten Engeltages im Frühjahr ist ein Zoobesuch mit 50 Heimkindern geplant. Die Kinder werden von einem Bus in ihrem Heim in Brandenburg abgeholt und zum Berliner Zoo gefahren. Dort warten dann die 50 „Engel“ (so heißen die Ehrenamtlichen der Guten-Tat) auf die Kinder. Nach einer Begrüßung, werden Paare gebildet, die dann in dieser Konstellation den ganzen Tag zusammen verbringen. Der Engel ist an dem Tag Bezugsperson, Freund, Spielkamerad und Schutzbeauftragter in einem. Für die Kinder ist das etwas ganz Besonderes, da es für sie keine Selbstverständlichkeit ist, eine Bezugsperson für sich ganz alleine zu haben, sondern diese i.d.R. mit einer ganzen Gruppe teilen zu müssen. Nach dem Zoobesuch und einem kleinen Imbiss werden die Kinder wieder mit dem Bus heimgefahren.

Wer mehr über dieses Projekt erfahren möchte oder überhaupt generell über die Stiftung „Gute-Tat“ hat am 26.1.15 die Gelegenheit mit dem Geschäftsführer Herrn Grenz und seinem Team ins Gespräch zu kommen.

Stiftung Gute-Tat ist Charity Partner des CSRcamps

Wir freuen uns, mit der Stiftung Gute-Tat einen Charity Partner präsentieren zu können, für den die Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung ein Kernthema ist. Gute-Tat.de will vorrangig kleinere und mittlere Hilfsprojekte unterstützen, die durch individuelle bzw. private Initiative entstanden sind und mit einem überschaubaren finanziellen Volumen ausgestattet sind. Zentrales Problem dieser Initiativen ist nicht nur der finanzielle Mittelbedarf, sondern auch der Bedarf an Sachmitteln (z.B. Kleider für ein Kinderheim in Osteuropa, Möbel für Bedürftige in Berlin) oder ehrenamtliche Hilfe (Mithilfe, Organisation, Beratungsleistungen).

Alle Einnahmen des CSRcamps werden ausschließlich für die Veranstaltung selbst genutzt. Sollten aus der Organisation der Veranstaltung Überschüsse entstehen, fließen diese einem Berliner Projekt der Stiftung Gute-Tat zu. Wer genau der Empfänger sein wird, entscheiden die Teilnehmer per Abstimmung auf dem CSRcamp selbst. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stiftung Gute-Tat haben wir eine Vorauswahl von drei Projekten getroffen, die sich auf dem CSRcamp präsentieren werden und denen wir die Möglichkeit einräumen, sich im Vorfeld kurz vorzustellen. Den Anfang macht heute der Pfefferwerk e.V. mit seinem Pfeffersport.

Vielfalt begegnet man am besten mit Vielfalt

Der SV Pfefferwerk e.V. ist mit über 3.900 Mitgliedern einer der größten Sportvereine in Berlin. Gegründet im Jahr 1990, schaffen wir mit der systematischen Entwicklung von bedarfsgerechten Sportangeboten mehr Freizeitmöglichkeiten und Bewegungsmöglichkeiten, insbesondere für Kinder und Jugendliche.

„Pfeffersport“ ist ein Freizeit- und Breitensportverein, in dem alle Altersklassen, alle sozialen Schichten, Menschen mit und ohne Beeinträchtigung miteinander Sport treiben können. Unsere Mitglieder bewegen sich in 250 Sportgruppen (Gruppenstärke von 10-200 Menschen) in 20 verschiedenen Sportarten, die von ca. 120 Übungsleitern/Innen betreut werden. Zu den Sportarten gehören inklusive Sportarten wie Rollstuhlbasketball, Wheelsoccer oder Bewegung Integrale, Trendsportarten wie Beachvolleyball, Parkour, Tamburello sowie klassische Sportarten wie Fußball, Handball oder Basketball.

Mit besonderer Aufmerksamkeit widmen wir uns der Inklusion von jungen Menschen, die in unseren Sportstrukturen unterrepräsentiert sind und in unserem Umfeld leben. In sehr vielfältigen, sportlichen Angeboten und Projekten versuchen wir, Vielfalt und Inklusion im Verein zu leben und in unserem Umfeld zu etablieren. Im Besonderen bemühen wir uns um die Teilnahme von Menschen mit Handicaps, Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und Menschen aus sozial benachteiligten Schichten. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist das Thema der geschlechtsspezifischen Förderung. Daher entwickeln wir auch genderbewusste Angebote.

So haben wir vielfältige, inklusive Sportgruppen, die die speziellen Bedingungen dieser Gruppen im Besonderen berücksichtigen (u.a. Zugangsmöglichkeiten ohne Hindernisse, speziell qualifizierte Übungsleiter, erhöhter Übungsleitereinsatz, besondere Ansprache). Inklusion bedeutet dabei für uns, dass wir diese Menschen in bestehende Gruppen integrieren und keine Angebote nur für diese Gruppen (Stigmatisierung) schaffen.

Wir gehen mit inklusiven Projekten (z.B. Rollisport macht Schule | Sport mit Flüchtlingen |inklusiver Triathlon) auf unser Umfeld zu und versuchen, den Inklusionsgedanken vor Ort und mit guten Beispielen zu etablieren. Mit unserem „Netzwerk Inklusion“ unterstützen wir andere Vereine, Verbände, Politik und Bildungsträger im Aufbau von inklusiven Sport- und Bewegungsangeboten.

Bundesregierung zeichnet fünf Unternehmen mit CSR-Preis aus

Die Bundesregierung hat gestern Abend in einer feierlichen Preisverleihung wirtschaftlich, sozial und ökologisch verträglich handelnde Unternehmen mit dem CSR-Preis ausgezeichnet. Als Abschluss des diesjährigen CSR-Praxistages wurden vor rund 250 Gästen in Anwesenheit der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, im Berliner Humboldt Carré Auszeichnungen in unterschiedlichen Größenkategorien an Bischof + Klein, Lebensbaum, die Otto Group und SPEICK Naturkosmetik vergeben. Zudem wurde die Micas AG mit dem Sonderpreis der Jury geehrt.

Andrea Nahles: „Wer nachhaltig wirtschaftet, investiert in den eigenen Unternehmenserfolg. Viele Unternehmen in Deutschland haben dies bereits erkannt und verantwortliches Handeln bewusst im betrieblichen Alltag verankert. Die in diesem Jahr ausgezeichneten Unternehmen haben bewiesen, dass beständiges Engagement nicht nur die Gesellschaft in Deutschland stärkt und Entwicklungschancen in anderen Ländern eröffnet, sondern auch die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kundinnen und Kunden begeistern kann. Wir hoffen, dass dieser Einsatz viele Nachahmer findet.

Der CSR-Preis der Bundesregierung wurde 2014 zum zweiten Mal vergeben. Die prämierten Unternehmen sind:

Otto Group, Hamburg (Kategorie 5.000 und mehr Beschäftigte)
Die Otto Group weist ganzheitliches CSR-Engagement vor, das sich über viele Jahre hinweg kontinuierlich weiterentwickelt hat und systematisch in das Management integriert ist. Das Unternehmen übernimmt Verantwortung für seine Lieferkette. Besonders überzeugt hat die Otto Group mit der impACT-Methode, mit der wesentliche Umwelt- und Sozialauswirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette quantifiziert und bewertet werden.

Bischof + Klein GmbH & Co. KG, Lengerich (500 bis 4.999 Beschäftigte)
Der Hersteller flexibler Verpackungen und technischer Folien, Bischof + Klein, stellt sich seit Jahren im CSR-Bereich ganzheitlich auf und weist eine hohe Innovationsfähigkeit auf. Hervorzuheben ist die Anwendung hoher Umweltstandards und die Einbindung von Umweltaspekten in allen Unternehmensbereichen. Im Umgang mit seinen Mitarbeitern zeichnet sich Bischof + Klein durch Kitaplätze für Mitarbeiterkinder, verschiedene Teilzeitmodelle und einen Verzicht auf Leiharbeitsverhältnisse aus. Die hohe Mitarbeiterzufriedenheit schlägt sich in der Betriebszugehörigkeit der Angestellten von durchschnittlich 18 Jahren nieder.

Lebensbaum / Ulrich Walter GmbH, Diepholz (50 bis 499 Beschäftigte)
Das kontinuierliche Engagement und die gelungene Integration von Umwelt- und Sozialaspekten in das Kerngeschäft sind Gründe für die Auswahl von Lebensbaum. Herausragend sind nicht nur die nachhaltige Produktpalette und die Unternehmenskultur mit einer ausgeprägten Mitarbeiterbeteiligung, sondern auch das Lieferantenentwicklungssystem, das Lieferanten nicht nur zu Qualitäts-, Sozial- und Umweltstandards verpflichtet, sondern sie dabei auch unterstützt, die Standards einzuhalten.

SPEICK Naturkosmetik, WALTER RAU GmbH & Co. KG, Leinfelden-Echterdingen (1 bis 49 Beschäftigte)
Die SPEICK Naturkosmetik überzeugt mit einer nachhaltigen Produktpalette und einem hohen Umweltengagement vor allem in der Rohstoffgewinnung. Im Umgang mit seinen Mitarbeitern zeichnet sich das Unternehmen dadurch aus, dass es trotz geringer Mitarbeiterzahl über einen Betriebsrat verfügt und seine Arbeitsverhältnisse über Tarifverträge regelt. SPEICK arbeitet nicht nur seit Jahren intensiv daran, die eigenen hohen Standards weiter zu entwickeln, sondern setzt sich auch aktiv dafür ein, nachhaltiges Handeln in der gesamten Branche weiter zu verankern.

MICAS AG, Oelsnitz/Erzgebirge (Sonderpreis der Jury für herausragende CSR-Maßnahmen in KMU – kleinen und mittleren Unternehmen)
Die MICAS AG wird mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet, weil sich das Unternehmen aus dem Erzgebirge in besonderem Maße um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verdient macht. Mit dem Aufbau einer betriebseigenen Kita und eines Horts adressiert die MICAS AG ein Thema, das der Lebenswirklichkeit der Mitarbeiterschaft entspricht und im Hinblick auf die gesellschaftliche Entwicklung zukunftsweisend ist.

Mit dem CSR-Preis der Bundesregierung werden seit 2013 Unternehmen mit Sitz in Deutschland ausgezeichnet, die ökonomisch, ökologisch und sozial verantwortungsvoll wirtschaften. Besonderer Wert wird bei der Methodik auf die Einbettung von verantwortungsvollem Handeln in die Gesamtstrategie eines Unternehmens gelegt. Die Preisträger wurden von einer achtköpfigen Jury aus 21 nominierten Unternehmen ausgewählt. Die Jury besteht aus Mitgliedern des Nationalen CSR-Forums, das die Bundesregierung zu CSR-Themen berät.

Die Unternehmen hatten zunächst in einer Management-Befragung Angaben zu den fünf Aktionsfeldern „Unternehmensführung“, „Markt“, „Arbeitsplatz“, „Umwelt“ und „Gemeinwesen“ gemacht. Diese Selbsteinschätzungen der Unternehmen wurden in ausführlichen Befragungen von Stakeholdern wie Betriebsräten, Nichtregierungsorganisationen, wissenschaftlichen Institutionen, Lieferanten, Kundinnen und Kunden sowie Branchenverbänden gespiegelt. Die Interviews wurden von unabhängigen Expertinnen und Experten durchgeführt.

Am Tag der Preisverleihung fand zudem der „Praxistag“ des CSR-Preises der Bundesregierung 2014 statt. Rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Unternehmen, Politik und Zivilgesellschaft diskutierten, wie verantwortliches Unternehmenshandeln Wirkung entfalten kann und wie man in einen sinnvollen Austausch mit Kunden, Mitarbeitern, Standortgemeinden oder Umweltgruppen tritt. Viele gute Beispiele aus kleineren und großen Unternehmen boten den Gästen eine Lernplattform und gaben konkrete Einblicke in die praktische Umsetzung von CSR. In fünf Workshops erörterten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Erfolgskriterien für die Aktionsfelder sowie Schlüsselfaktoren für ein erfolgreiches CSR-Engagement von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

CSR steht für Corporate Social Responsibility und bezeichnet eine verantwortungsvolle Unternehmensführung mit

– fairen Geschäftspraktiken,
– mitarbeiterorientierter Personalpolitik,
– sparsamem Einsatz von natürlichen Ressourcen,
– Schutz von Klima und Umwelt,
– gesellschaftlichem Engagement und
– Übernahme von Verantwortung über die ganze Lieferkette hinweg.

Weitere Informationen, die Namen der Jurymitglieder sowie die ausführlichen Begründungen für die Auszeichnungen erhalten Sie beim Wettbewerbsbüro.

CSR-Preis der Bundesregierung 2014: Jury nominiert Unternehmen

Die Finalisten für den CSR-Preis der Bundesregierung 2014 stehen fest. In vier Größenkategorien hat die Experten-Jury 21 Unternehmen nominiert, die ihre langfristigen Strategien und konkrete Aktivitäten in den Bereichen Unternehmensführung, Produkte und Lieferkette sowie Arbeitsplatz, Umwelt und Gemeinwesen in einer Managementbefragung präsentiert haben.

Logo-CSR-Preis

„Die Auswahl der Finalisten zeigt, dass Verantwortung über alle Branchen hinweg eine wichtige Rolle spielt“, bewertet Thorben Albrecht, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Vorsitzender der Jury, den zweiten Wettbewerbsdurchlauf. „Besonders gefreut hat uns die große Zahl der Erstbewerber sowie die hohe Qualität der Einreichungen“, so Albrecht weiter.

Für den CSR-Preis der Bundesregierung 2014 nominiert sind:

In der Kategorie „Unternehmen mit 1 – 49 Mitarbeiter/innen“
– 360report GmbH
– Das Caféhaus LANGES e.K.
– MICAS AG
– Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg GmbH
– Papaya Tours GmbH
– SPEICK Naturkosmetik, WALTER RAU GmbH

In der Kategorie „Unternehmen mit 50 – 499 Mitarbeiter/innen“
– Lebensbaum / Ulrich Walter GmbH
– Mattes & Ammann GmbH & Co. KG
– Neumarkter Lammsbräu Gbr. Ehrnsperger KG
– Tries GmbH & Co. KG
– VILSA – BRUNNEN Otto Rodekohr GmbH & Co. KG

In der Kategorie „Unternehmen mit 500 – 4.999 Mitarbeiter/innen“
– Alnatura Produktions- und Handels GmbH
– Bischof + Klein GmbH & Co. KG
– FRoSTA AG
– Johnson Controls Power Solutions EMEA -Sto AG

In der Kategorie „Unternehmen 5.000 Mitarbeiter/innen und mehr“
– BASF SE
– Bombardier Transportation GmbH
– Ford-Werke GmbH
– Otto Group GmbH & Co. KG
– REWE Group

Für die 21 nominierten Unternehmen schließt sich nun eine Stakeholder-Befragung an: Qualitative Interviews mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteuren (z.B. Mitarbeiter, Kunden, Geschäftspartner oder auch Vertreter von Umweltgruppen oder der Standortgemeinde) ergänzen die Selbsteinschätzungen der Unternehmen. Auf Grundlage der Informationen aus der Management- und der Stakeholder-Befragung wird die Jury über die Preisträgerinnen und Preisträger entscheiden. Die Preisverleihung findet am 17. September 2014 in Berlin statt. Die Auszeichnungen werden in Anwesenheit von Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales und Schirmherrin des CSR-Preises der Bundesregierung, überreicht.

Hintergrund

Mit dem CSR-Preis der Bundesregierung werden seit 2013 Unternehmen mit Sitz in Deutschland ausgezeichnet, die ökonomisch, ökologisch und sozial verantwortungsvoll wirtschaften. Besonderer Wert wird bei der Methodik auf die Einbettung von verantwortungsvollem Handeln in die Gesamtstrategie eines Unternehmens gelegt. Unternehmen müssen deshalb in ihrer Bewerbung (Management-Befragung) umfassende Angaben zu den fünf Aktionsfeldern „Unternehmensführung“, „Markt“, „Arbeitsplatz“, „Umwelt“ und „Gemeinwesen“ machen. Großes Augenmerk gilt auch der Frage, wie wirkungsvoll CSR-Strategien und -Maßnahmen sind. Für die 21 nominierten Unternehmen folgt nun die Stakeholder-Befragung: In insgesamt 72 qualitativen Telefoninterviews werden die Aussagen der Unternehmen mit Einschätzungen unterschiedlicher gesellschaftlicher Akteure gespiegelt. Danach entscheidet die Jury über die Preisträgerinnen und Preisträger in jeder Größenkategorie. Die Jury setzt sich aus Mitgliedern des Nationalen CSR-Forums zusammen, das die Bundesregierung in Nachhaltigkeitsfragen berät: Staatssekretär Thorben Albrecht, Bundesministerium für Arbeit und Soziales; Dr. Achim Dercks, Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.; Staatssekretär Jochen Flasbarth, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit; Dr. Jürgen Janssen, Deutsches UN Global Compact Netzwerk; Prof. Dr. Edda Müller, Transparency International Deutschland; Birgit Riess, Bertelsmann Stiftung; Staatssekretär Dr. Rainer Sontowski, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie Prof. Dr. habil. Josef Wieland, Leadership Excellence Institut Zeppelin (LEIZ) an der Zeppelin Universität.

Pressekontakt:

CSR-Preis der Bundesregierung
Wettbewerbsbüro c/o Scholz & Friends Reputation
Dr. Kristina Nolte

Tel.: 030 / 700 186 454
E-Mail: presse@csr-preis-bund.de
Internet: www.csr-preis-bund.de

Litfaß-Platz 1
10178 Berlin

Termin und Location stehen fest!

Save the Date! Der Termin für das erste CSRcamp steht nun fest – es wird am 26.01.2015 in der Jerusalemkirche, mitten im Herzen von Berlin, stattfinden. Wir freuen uns sehr, dass wir mit der BESONDERE ORTE Umweltforum Berlin GmbH einen Locationpartner gefunden haben, bei dem sich alle wesentlichen Prozesse des Unternehmens am Kriterium der Nachhaltigkeit orientieren. Das Team um Anke Stopperich und Tim Rössle nimmt unter den umweltorientierten Veranstaltungszentren eine Vorreiterrolle ein und setzt neue Maßstäbe. Bei ihrem persönlichen Handeln, der Bewirtschaftung der Gebäude und der Erbringung von Dienstleistungen wird auf ein Höchstmaß an Umweltverträglichkeit und Effizienz geachtet.

Zwischen Checkpoint Charlie und Jüdischem Museum liegt die Eventlocation Jerusalemkirche. Die Veranstaltungskirche aus den Sechzigern besticht durch eine klare Formensprache mit geraden Linien. Sie präsentiert sich außen schlicht und innen geschmackvoll. Mahagoniparkett, Klinkersteine und massive Türen aus Holz geben der Eventkirche eine warme, angenehme Atmosphäre. Ausgestattet mit Ökotechnik wie Photovoltaikanlage und Blockheizkraftwerk ist die Jerusalemkirche auch Green Meetings Standort und bietet unserem CSRcamp ideale Voraussetzungen.