Monthly Archives:' January 2015

You are here: Home » 2015 » Januar

Das Deutsche CSR-Forum auf dem 1. CSRcamp in Berlin

Gastbeitrag von Marie Glück

Als ich in XING die Nachricht über ein Barcamp in Berlin zum Thema CSR las, wusste ich sofort: Da muss ich hin! Das interaktive Barcamp-Format lernte ich bereits in Stuttgart kennen und weiß, dass es ganz automatisch zu spannende Themen und tollen Gesprächen führt. Der Austausch auf Augenhöhe steht hier im Vordergrund.

Angekommen am Sonntag im Scandic Hotel am Potsdamer Platz für die WarmUp-Session wurde ich von elegantem Design und einem freundlichen Orgateam empfangen. Über 30 Newbies wollten es wissen: Worauf habe ich mich hier eingelassen? Bei zwei Probesessions wurde gleich kräftig gefragt und mitdiskutiert. Warum kann ich auf Buchungsportalen für Übernachtungen und Hotels eigentlich nicht „Nachhaltigkeit“ als Kriterium auswählen? Und, verkommt CSR zum Marketingtool? Der rege Austausch wurde vom hoteleigenen Honig versüßt und bei einem exzellenten Buffett weitergeführt. Die Vorfreude auf den nächsten Tag war groß.

Mit dem Bus bei der Eventlocation der „besonderen Orte“ Jerusalemkirche angekommen, schlug mir sofort einen erwartungsvolle und gespannte Stimmung entgegen. Bekannte Gesichter grüßten mit einem gut gelaunten „Guten Morgen!“ und der Wohlfühlfaktor war sofort groß. Hier bin ich richtig, um Themen zu diskutieren und Fragen zu stellen, die mir schon lange unter den Nägeln brennen. Nach effizienter Vorstellungsrunde mit Namen und 3 #Hashtags hatte ich einen ersten Überblick über die anderen Teilgeber und schon erste Personen im Kopf, mit denen ich mich unbedingt austauschen wollte. Und schon startete der Sessionpitch: Kurzvorstellung des Themas, Interesse im Plenum abfragen und so eine Raumgröße zuteilen. Matthias und ich boten spontan eine Session mit dem Titel „Müssen wir Menschen zu CSR zwingen?“ an, mit dem Untertitel „Wie erreichen wir die ‚Blinden’?“. Zu unserer Freude fand die Session großen Zuspruch und uns wurde der größte Raum zugeteilt. Nach einer kurzen Pause stand der Ablaufplan fest und, oh Schreck, wir waren gleich am ersten Slot dran! Schnell Stühle zurecht rücken, Moderationskarten und Pinnnadeln bereit legen. Rund 30 Interessierte fanden sich ein und wollten mit uns diskutieren, ob man Menschen zu CSR zwingen sollte.

In der Diskussion kristallisierten sich zwei Ströme raus: Unternehmen sollte der Staat durch Gesetze zu nachhaltigem Verhalten verpflichten, für Konsumenten sind Anreize zu schaffen. Bis die Unternehmen verstehen, dass strategisches CSR-Management Werte und Qualität schafft, brauchen Best-Practice Beispiele Sichtbarkeit um ihre Strahlkraft zu vergrößern. Die Diskussion über die Konsumenten drehte sich u. a. um Ansätze zum bewussten Umgang mit Lebensmitteln in der Bildung, den elitären Charakter, den CSR / Nachhaltigkeit hat und, dass Nachhaltigkeit im Grunde Spaß machen soll. Verbote und „schlecht machen“ von „nichtnachhaltigem“ Verhalten transformiert nicht die Gesellschaft. Auch der lang ersehnte Bewusstseinswandel wurde angesprochen, wobei auch der „bewusste Konsument“ aber bitte nicht auf seine Reise auf die Malediven verzichten möchte. Die Herausforderung liegt hier auch darin, die Gruppe der „Gutmenschen“ und derer, die sich einen Dreck darum scheren, zusammen zu bringen. Eine interessante Idee, den Mainstream zu mehr Nachhaltigkeit zu bewegen, war die Nutzung populärer Formate wie bspw. der Tatort. Warum hier nicht mal Umweltskandale und schlechte Arbeitsbedingungen thematisieren? Die Rolle der Medien, die informieren und Meinungen bilden, ist nicht zu unterschätzen. Hier schließt sich der Kreis, da die Medien auch Sichtbarkeit für Engagement schaffen können. Die Essenz der ersten Session: Bei den Unternehmen mit Zwang arbeiten, bei den Verbrauchern im Kopf ansetzen und Anreize schaffen. Nachdem alle warm diskutiert waren, ging es nahtlos in die zweite Session über.

Hier traf ich bei GuteTat.de auf neue Diskussionspartner. Themen hier: CSR und Fachkräftemangel, Mitarbeiterbindung, Corporate Volunteering und Employer Branding. Wir starten mit einem Input über verschiedene Trends und Umfrageergebnisse, wie bspw. Fachkräftemangel, Wertewandel und die Tatsache, dass Unternehmen bei Skandalen inzwischen Stellung zu ihrer Lieferkette nehmen müssen. Über das Umfrageergebnis, dass junge Menschen bevorzugt bei sozial engagierten Unternehmen arbeiten möchten, landeten wir bei sozialen Teamevents. Der Diskussionsbeitrag, dass berufliche Bildung schon in der Grundschule ansetzen sollte, führte auch zu einer Paralleldiskussion online bei Twitter. Freudig nahm ich die Erkenntnis der Deutschen Post DHL zur Kenntnis, dass Employee Engagement positiv mit dem CSR-Engagement in dem jeweiligen Unternehmensbereich korreliert. Auch die Frage, ob man als Unternehmen nicht lieber das Geld direkt spenden sollte, um den Zaun professionell streichen zu lassen, anstatt den hochbezahlten und schlechtgelaunten Mitarbeiter hinzustellen und das dann Social Event zu taufen, führte zu gegensätzlichen Meinungen. Einerseits wäre es doch sinnvoll den Mitarbeiter mit seinen fachlichen Kompetenzen für soziale Projekte einzusetzen, auf der anderen Seite ergeben sich neue Perspektiven, wenn man einfach mal was ganz was anderes macht. Fazit: Das kommt ganz auf die Mitarbeiterstruktur an und sollte intern diskutiert werden. Weiteres Thema war die Anbahnung der Kooperationen zwischen Unternehmen und NGOs für die Durchführung des Social Events. Wichtig war hier, eine gemeinsame Vision herauszuarbeiten und Kommunikation auf Augenhöhe zu führen.

Mittagspause! Mit regionalen und vegetarischen Köstlichkeiten und Austausch mit anderen Teilgebern.

Mit vollem Bauch beglückte ich die dritte Session zu CSR-Controlling. Bei dem Impulsvortrag, der eher einer Vorlesung glich, blieb bei mir hängen, dass das CSR-Potenzial darin liegt, strategisch das zu machen, was sozial noch nicht institutionell verankert ist. Die weiteren Gedanken bestätigten meine Überzeugung, dass CSR Chefsache ist und die geplanten Maßnahmen mit entsprechenden Indikatoren hinterlegt werden sollten. Denn nur was gemessen wird, kann auch gemanaged und somit reduziert werden.

Die vierte Session im AfB-Raum war mit Abstand die interaktivste, an der ich teilnahm! Nach einem kurzen Impuls über Social Business ging es ans Werk. Unternehmensnamen auf Metaplankarten und jetzt: alle bitte zwei Stühle weiter und die Haupttätigkeiten des dort liegenden Unternehmens aufschreiben. Alle Metaplankarten umdrehen und ein soziales Problem benennen. Wieder Stühle wechseln und die betroffene Zielgruppe aufschreiben. Ein Part, der mir besonders gut gefällt: Was kann diese Gruppe Menschen besonders gut? Auch das schrieben wir auf. Jetzt geht das große Feilschen los. Welches gesellschaftliche Problem kann durch die Tätigkeiten des Unternehmens gelöst werden? Wir entwickeln kreative Ideen und stellen diese potenziellen Investoren vor. Spannende Abschlussfrage: Ist Social Business das neue CSR? So würden Kosten- in Ertragsstellen umgewandelt werden.

Nach dieser Session war das CSRcamp leider vorbei für mich, da ich mit dem Zug zurück nach Stuttgart gefahren bin.

Was hat es mir gebracht?
• Viele tolle Kontakte zu interessanten Menschen mit spannenden Projekten
• Austausch auf Augenhöhe – jeder ist Experte
• Denkanstöße und Impulse für meine Arbeit
• Mögliche Teilnehmer und Redner für das Deutsche CSR-Forum im April (www.csrforum.eu)

Als kleiner Tipp meiner bisherigen (doch noch bescheidenen) Barcamp-Erfahrung: Je konkreter ich frage, umso konkreter die Antwort!

Wir freuen uns, mit dem Deutschen CSR-Forum als Partner und Raumpate auf dem 1. CSRcamp vertreten gewesen zu sein und hoffen auf eine erfolgreiche Weiterführung im nächsten Jahr. Gerne auch zwei Tage, z. B. Freitag und Samstag.

Aurora Borealis und die WarmUp Session im Scandic

Der Countdown zum ersten CSRcamp, der Unkonferenz zu Themen rund um die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, läuft. Am Montag treffen sich über 100 Teilnehmer, um in entspannter Atmosphäre und interaktivem Dialog mit Fachleuten und engagierten Unternehmern Erfahrungen auszutauschen, eigenes Wissen zu teilen und zu vertiefen, Hemmschwellen abzubauen, Transparenz zu schaffen und gemeinsam Lösungsvorschläge für typische Problemstellungen zu erarbeiten.

Bereits am Vorabend, dem 25.01.15, findet im Scandic Berlin Potsdamer Platz das WarmUp statt. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Barcamp-Neulinge, die sich mit dem Format vertraut machen wollen, aber auch an alle anderen, die sich bereits einstimmen und erste Kontakte knüpfen möchten. Gemeinsam werden wir heraus finden, was Cartoons & Comics, AuroraBorealisCocktails und Black&RedAngusBurger mit Corporate Social Responsibility zu tun haben. Der kongeniale Gastgeber des Abends ist das Scandic Berlin Potsdamer Platz. Scandic war die erste Hotelkette, die auf ökologischer, ökonomischer und sozialer Ebene ein weitreichendes Nachhaltigkeitskonzept entwickelt hat. Dieses ist marktführend und macht Scandic zu einem Vorreiter in der nachhaltigen Hotellerie. „Scandic setzt nachhaltige Maßstäbe“, so entschied die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises im vergangenen Jahr und zeichnete die Häuser zur nachhaltigsten Hotelmarke 2014 aus. Insgesamt landete unser Gastgeber in der Kategorie „Großunternehmen“ unter den Top 3.

Also, wer sich von Anne Hahn und Frank Feldmann zu Barcamps informieren lassen, sich mit Steffen Seichter (Director of Sales & Marketing) über die CSR-Strategie der Scandic Hotelgruppe und mit Küchenchef Daniel Deglow über eine exzellente nachhaltige, regionale Küche austauschen und diese auch gleich probieren oder aber auch einfach nur mit anderen Teilnehmern des CSRcamps bereits am Vorabend des Camps ins Gespräch zu kommen – wir freuen uns auf euch.

Und jetzt noch ein paar Impressionen der außergewöhnlichen Location:

Berliner Schulpate – Gemeinsam machen wir Grundschulen stark!

Wir sind mit den Vorbereitungen für unser erstes CSRcamp auf der Zielgeraden. Zeit, euch auch das dritte Projekt vorzustellen, dass sich am 26.01.15 gemeinsam mit unserem Charitypartner, der Stiftung „Gute-Tat.de„, in der Jerusalemkirche vorstellen wird: Berliner Schulpate.

Der Berliner Schulpate verfolgt das Ziel, mit Hilfe von Unternehmen, Institutionen und engagierten Bürgern die Lehr- und Lernsituation an Berliner Grundschulen in sozial schwierigen Kiezen zu verbessern. Wir wollen den Schülerinnen und Schüler verschiedene Perspektive eröffnen, ihre Neugier wecken und ihr Interesse und ihre Potenziale fördern.
Im Fokus steht dabei vor allem das aktive Kennenlernen von Berufen: Akteure aus der Berliner Wirtschaft bieten den Kindern durch Aktionen Einblicke in ihren jeweiligen Berufsalltag. Indem sie die Grundschüler frühzeitig für Berufe begeistern, erhalten die Kinder Anregungen für Berufswünsche und entdecken Interessen, die der späteren beruflichen Orientierung den Weg ebnen. Eine Orientierung, die vielen Kindern an diesen Schulen zunehmend von zu Hause aus fehlt.

Die spielerische Berufsorientierung in der Grundschule beginnt keinesfalls zu früh: Grundschulen kommt eine Schlüsselstellung bei der erfolgreichen Integration von Kindern in die Gesellschaft zu. Hier werden die Weichen für die gesamte Schullaufbahn gestellt und damit auch für einen erfolgreichen Eintritt in das Berufsleben. In sozial schwierigen Kiezen Berlins stehen die Grundschulen vor besonderen Herausforderungen: Ein Großteil der Schülerinnen und Schüler stammen aus Familien, die Transferleistungen beziehen, viele Kinder sind zudem nicht-deutscher Herkunftssprache.
Der Bedarf ist riesig: Ein Drittel aller Berliner Grundschulen gilt als Schule mit besonders hoher sozialer Belastung. In Zahlen ausgedrückt: 121 Grundschulen.
Derzeit sind 20 Grundschulen aktiv bei uns im Programm, die von über 50 Schulpaten aus der Berliner Wirtschaft und ehrenamtlich engagierten Bürgern unterstützt werden.

Berliner Schulpate ging im Januar 2013 als Pilotprojekt der Handwerkskammer Berlin an den Start und ist heute als gemeinnützige GmbH und Tochtergesellschaft der Handwerkskammer Berlin aktiv. Berliner Schulpate wird von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen sowie von der GASAG Berliner Gaswerke AG und Berliner Volksbank eG finanziell unterstützt.

Schön, dass auch dieses tolle Berliner Projekt mit dabei ist.

Andere reinigen ihr Gewissen - der Wodara Gebäudeservice reinigt dein Gebäude!

Die Gebäudeservice Wodara GmbH ist Premium Partner des CSRcamps, wird sich mit einem Stand vor Ort präsentieren und Philipp Wodara selbst auch eine Session zum Thema “CSR im Handwerk – Ein Einblick in die Implementierungsphase beim Gebäudeservice Wodara” anbieten. Wir freuen uns sehr über diese tolle Kooperation!

Wodara_Artikelbild

Die Gebäudeservice Wodara GmbH ist ein mittelständisches Handwerksunternehmen aus Berlin. Es bietet einen professionellen Rundumservice für Immobilien. Zu ihren Dienstleistungen zählen: Glas- und Gebäudereinigung, Winterdienst, Garten- und Landschaftsbau mit Grünanlagenpflege, Hausmeisterservice, Malerarbeiten und Trockenausbau.
Die Unternehmensphilosophie steht für Qualität und Vertrauen und hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam aus einer Hand, nach den Grundsätzen von qualitrauen zu arbeiten. Durch eine fachgerechte Beratung und termingetreue Auftragsausführung gewährleistet der Dienstleister Qalität. Bei ihm finden Sie ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis, welches sich in der Produkt- und Ausführungsqualität widerspiegelt. Oberste Prioritäten sind Kundenorientierung und Kundenservice. Die Arbeiten werden in der Qualität ausgeführt, wie man Sie als „eigener Kunde“ auch erwarten würden. Durch die Gewährleistung dieser Qualitätsgrundsätze erarbeitet sich der Wodara Gebäudeservice das Vertrauen seiner Kunden und erzielt eine langjährige Zusammenarbeit. Mit Pünktlichkeit,
Termintreue und zuverlässiger Auftragsausführungen wird das geschenkte Vertrauen zurück gegeben. Fachkundige und kompetenten Mitarbeiter stehen hinter dieser Firmenphilosophie und setzen sie in ihrer täglichen Arbeit um. Jeder Mitarbeiter präsentiert durch seine Arbeitsleistung das Unternehmen nach außen und ist in eigener Verantwortung ein Aushängeschild der Firma. Durch die Qualität seiner Arbeitsleistung trägt er entscheidend zur Zielerreichung bei.

Aus den eigenen Reihen konnte Wodara Gebäudeservice in den letzten Jahren eine Arbeitssicherheitsfachkraft, einen Fachwirt für Gebäudereinigung & Hygienemanagement und einen IHK Controller gewinnen. Ein positives Wachstum sowie die stetige Gewinnung neuer Kunden hat dazu geführt, dass im Jahr 2011 das erste Mal in einem Monat über 100 Mitarbeiter beschäftigt werden konnten. Doch nicht nur diese Mitarbeiter sind Teil der Qualitätsoffensive. Im Zuge einer CSR – Zertifizierung wurde das gesamte Ablaufsystem im Unternehmen auf den Kopf gestellt und nach Optmierungen gesucht.

Wer über diesen CSR Zertifizierungsprozess speziell oder zum Angebot des Wodara Gebäudeservices allgemein mehr wissen möchte, der kann Philipp Wodara und sein Team gern am Stand auf dem CSRcamp besuchen.

Mit dem N-Kompass wird nachhaltige Unternehmensführung leicht gemacht

Der N-Kompass ist nicht nur das neue Online-Werkzeug für die nachhaltige Unternehmensführung im Mittelstand, sondern auch offizieller Sponsor und Partner des #CSRcamp15. Triff das Team vor Ort und erfahre mehr über nachhaltiges wirtschaften mit Methode!

Der Fachverlag NWB hat mit dem N-Kompass eine Online-Lösung für nachhaltiges Wirtschaften im Mittelstand entwickelt und bringt damit Unternehmen auf Nachhaltigkeitskurs. Der N-Kompass begleitet sie bei der Ermittlung ihrer zentralen Handlungsfelder in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales und beim Nachhaltigkeitsmanagement und unterstützt sie Schritt-für-Schritt bei der Umsetzung geeigneter Maßnahmen.
Verantwortungsvolles Wirtschaften gehört für viele mittelständische Unternehmer heute bereits zur Praxis, um ihr Unternehmen auch für nachfolgende Generationen zu erhalten. Steigende Energiepreise, anspruchsvollere Kunden und auch der Wettbewerb um neue Mitarbeiter stellen den Mittelstand beim Thema Nachhaltigkeit vor immer neue Herausforderungen.

N-Kompass

Der N-Kompass richtet sich an Unternehmen, die sich diesen Veränderungen ohne externe Berater stellen wollen. Das vom NWB Verlag initiierte Online-Tool ist der größte aktuelle Wissenspool zur Nachhaltigkeit mit fundiertem Wissen zum Thema „Nachhaltiges Wirtschaften“ von ausgewiesenen Experten und zahlreichen Beispielen aus der Praxis. Unternehmen können online zunächst kostenlos mithilfe einer ersten Basis-Analyse ihre wichtigsten Handlungsfelder ermitteln. Bei der Umsetzung der abgeleiteten Maßnahmen unterstützt der N-Kompass sie mit fundiertem Expertenwissen, praktischen Tipps und Denkanstößen. Die geeigneten Maßnahmen werden in ein Maßnahmen- und Steuerungstool eingefügt. Zusätzlich erhalten die Unternehmen Zugang zu einer ständig aktualisierten Online-Datenbank sowie dem N-Kompass Magazin mit nützlichen Tipps rund um das Thema Nachhaltigkeit.
Erste Pilotunternehmen wenden den N-Kompass bereits erfolgreich an. Einer der Vorreiter, das Chemie-Unternehmen Dr. Schnell GmbH, wurde für sein Engagement bereits mit einer Nominierung beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2013 belohnt. Weitere Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft haben den N-Kompass in verschiedenen Entwicklungsphasen unterstützt, wie beispielsweise das Wuppertal
Institut oder die Leuphana Universität Lüneburg.

Nachhaltigkeit im NWB Verlag ist Passion und Profession. Der NWB Verlag als Familienunternehmen in dritter Generation geht seit Jahren mit gutem Beispiel voran. Für Geschäftsführer Dr. Ludger Kleyboldt war es immer wichtig, vorausschauend zu denken. „Mir wurde irgendwann klar, dass es nur möglich ist, das Unternehmen auch für nachfolgende Generationen zu erhalten, wenn wir beginnen verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln“, erklärt Kleyboldt. Die drei Bereiche, Ökologie, Ökonomie und Soziales, die das Herz des N-Kompass bilden, finden im Wirtschaftsverlag in Herne besondere Beachtung. Typische Maßnahmen wie eine Solaranlage auf dem Verlagsgebäude und Firmenfahrzeuge mit Ökostrom sind beim NWB Verlag schon lange gelebte Praxis. Aber das Engagement geht inzwischen deutlich weiter und bezieht zunehmend alle Verlagsbereiche mit ein. So wurde mittlerweile der gesamte Produktionsprozess nachhaltig ausgerichtet – mit deutlichen Einsparungen bei Papierverbrauch und CO2-Emissionen. Auch die Mitarbeiter werden konsequent eingebunden und damit sensibilisiert für das Thema. „Wir möchten, dass Andere von unseren Erfahrungen profitieren. Der deutsche Mittelstand hat die Bedeutung nachhaltigen Wirtschaftens bereits erkannt. Nun gibt es mit dem N-Kompass endlich ein Werkzeug, das beider praktischen Umsetzung ansetzt“, so Ludger Kleyboldt weiter.

Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit dem NWB Verlag auf dem diesjährigen CSRcamp und sind gespannt, in welche Richtung die Kompassnadel am kommenden Montag ausschlagen wird.

Heute ein Engel - Eines der Charityprojekte auf dem CSRcamp

Die Vorbereitungen für das CSRcamp gehen auf die Zielgerade und wir als Organisatoren freuen uns schon jetzt sehr auf ein impulsgebendes und inspirierendes Barcamp zum Thema Corporate Social Responsibility. Begleitet wird der Tag von unserem Charitypartner „Gute-Tat„, der sich vor Ort zusammen mit zwei weiteren Partnern, dem Pfefferwerk und den Berliner Schulpaten vorstellen wird. Sollten wir das CSRcamp mit einem Überschuss abschließen, wird dieser unter den 3 Projekten aufgeteilt. Dabei entscheidet ihr, die Teilnehmer des Camps, wer wie viel bekommt.

In der letzten Woche haben wir bereits die Pfeffersportler des Pfefferwerks vorgestellt, heute folgt das hauseigene Projekt der Stiftung „Gute-Tat“: „Heute ein Engel“.

gute_tat_engel

Die Initiative für Kurzzeitengagement „Heute ein Engel“ bietet jedem die Möglichkeit, sich sozial zu engagieren, auch wenn man beruflich und familiär stark eingebunden ist. Man kann einmalig, projektbezogen oder auch längerfristig in mehreren Projekten aktiv werden. Diese Kurzzeit-Einsätze erlauben es, schnell und unbürokratisch zu helfen und dabei zeitlich unabhängig zu bleiben. So wie am „Engeltag“.
“Engeltag” – so heißt die Aktion von Gute-Tat, bei der Heimkinder einen ganz besonderen Tag geschenkt bekommen. Das Besondere dabei ist, dass jedes Kind an diesem Tag seinen eigenen Engel hat, der mit ihm den Tag verbringt. Im Rahmen des nächsten Engeltages im Frühjahr ist ein Zoobesuch mit 50 Heimkindern geplant. Die Kinder werden von einem Bus in ihrem Heim in Brandenburg abgeholt und zum Berliner Zoo gefahren. Dort warten dann die 50 „Engel“ (so heißen die Ehrenamtlichen der Guten-Tat) auf die Kinder. Nach einer Begrüßung, werden Paare gebildet, die dann in dieser Konstellation den ganzen Tag zusammen verbringen. Der Engel ist an dem Tag Bezugsperson, Freund, Spielkamerad und Schutzbeauftragter in einem. Für die Kinder ist das etwas ganz Besonderes, da es für sie keine Selbstverständlichkeit ist, eine Bezugsperson für sich ganz alleine zu haben, sondern diese i.d.R. mit einer ganzen Gruppe teilen zu müssen. Nach dem Zoobesuch und einem kleinen Imbiss werden die Kinder wieder mit dem Bus heimgefahren.

Wer mehr über dieses Projekt erfahren möchte oder überhaupt generell über die Stiftung „Gute-Tat“ hat am 26.1.15 die Gelegenheit mit dem Geschäftsführer Herrn Grenz und seinem Team ins Gespräch zu kommen.

Stiftung Gute-Tat ist Charity Partner des CSRcamps

Wir freuen uns, mit der Stiftung Gute-Tat einen Charity Partner präsentieren zu können, für den die Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung ein Kernthema ist. Gute-Tat.de will vorrangig kleinere und mittlere Hilfsprojekte unterstützen, die durch individuelle bzw. private Initiative entstanden sind und mit einem überschaubaren finanziellen Volumen ausgestattet sind. Zentrales Problem dieser Initiativen ist nicht nur der finanzielle Mittelbedarf, sondern auch der Bedarf an Sachmitteln (z.B. Kleider für ein Kinderheim in Osteuropa, Möbel für Bedürftige in Berlin) oder ehrenamtliche Hilfe (Mithilfe, Organisation, Beratungsleistungen).

Alle Einnahmen des CSRcamps werden ausschließlich für die Veranstaltung selbst genutzt. Sollten aus der Organisation der Veranstaltung Überschüsse entstehen, fließen diese einem Berliner Projekt der Stiftung Gute-Tat zu. Wer genau der Empfänger sein wird, entscheiden die Teilnehmer per Abstimmung auf dem CSRcamp selbst. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stiftung Gute-Tat haben wir eine Vorauswahl von drei Projekten getroffen, die sich auf dem CSRcamp präsentieren werden und denen wir die Möglichkeit einräumen, sich im Vorfeld kurz vorzustellen. Den Anfang macht heute der Pfefferwerk e.V. mit seinem Pfeffersport.

Vielfalt begegnet man am besten mit Vielfalt

Der SV Pfefferwerk e.V. ist mit über 3.900 Mitgliedern einer der größten Sportvereine in Berlin. Gegründet im Jahr 1990, schaffen wir mit der systematischen Entwicklung von bedarfsgerechten Sportangeboten mehr Freizeitmöglichkeiten und Bewegungsmöglichkeiten, insbesondere für Kinder und Jugendliche.

„Pfeffersport“ ist ein Freizeit- und Breitensportverein, in dem alle Altersklassen, alle sozialen Schichten, Menschen mit und ohne Beeinträchtigung miteinander Sport treiben können. Unsere Mitglieder bewegen sich in 250 Sportgruppen (Gruppenstärke von 10-200 Menschen) in 20 verschiedenen Sportarten, die von ca. 120 Übungsleitern/Innen betreut werden. Zu den Sportarten gehören inklusive Sportarten wie Rollstuhlbasketball, Wheelsoccer oder Bewegung Integrale, Trendsportarten wie Beachvolleyball, Parkour, Tamburello sowie klassische Sportarten wie Fußball, Handball oder Basketball.

Mit besonderer Aufmerksamkeit widmen wir uns der Inklusion von jungen Menschen, die in unseren Sportstrukturen unterrepräsentiert sind und in unserem Umfeld leben. In sehr vielfältigen, sportlichen Angeboten und Projekten versuchen wir, Vielfalt und Inklusion im Verein zu leben und in unserem Umfeld zu etablieren. Im Besonderen bemühen wir uns um die Teilnahme von Menschen mit Handicaps, Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und Menschen aus sozial benachteiligten Schichten. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist das Thema der geschlechtsspezifischen Förderung. Daher entwickeln wir auch genderbewusste Angebote.

So haben wir vielfältige, inklusive Sportgruppen, die die speziellen Bedingungen dieser Gruppen im Besonderen berücksichtigen (u.a. Zugangsmöglichkeiten ohne Hindernisse, speziell qualifizierte Übungsleiter, erhöhter Übungsleitereinsatz, besondere Ansprache). Inklusion bedeutet dabei für uns, dass wir diese Menschen in bestehende Gruppen integrieren und keine Angebote nur für diese Gruppen (Stigmatisierung) schaffen.

Wir gehen mit inklusiven Projekten (z.B. Rollisport macht Schule | Sport mit Flüchtlingen |inklusiver Triathlon) auf unser Umfeld zu und versuchen, den Inklusionsgedanken vor Ort und mit guten Beispielen zu etablieren. Mit unserem „Netzwerk Inklusion“ unterstützen wir andere Vereine, Verbände, Politik und Bildungsträger im Aufbau von inklusiven Sport- und Bewegungsangeboten.